werbeagentur.com – Werbung auf Knopfdruck!

werbeagentur.com ist seit 2013 die Plattform schlechthin für die Vermittlung von Marketing-Dienstleistungen zwischen Business-Kunde und Agentur. Mit unserer Konzernerfahrung aus über 20 Jahren vermitteln wir Win-Win-Situationen und gestalten Prozesse für beide Seiten so zeitsparend wie nötig.

Die Geschäftsanbahnung zwischen Agentur und Partner nimmt für beide Seiten viel Zeit in Anspruch. Neben der unbedingt erforderlichen Zeit, die für den Vertrauensgewinn notwendig ist, entsteht der unnötigste Zeitverlust hauptsächlich durch Missverständnisse, keine klar definiterte Zielvereinbarung und einen nur mangelhaften Überblick über das Portfolio des Dienstleisters.

werbeagentur.com wirkt diesen Hindernissen entgegen – werbeagentur.com ist die Datenbank für alle relevanten Werbeagenturen im deutschsprachigen Raum. Für Unternehmen kann die Suche nach einer passenden Agentur mit einem hohen Aufwand und ausufernden Kosten verbunden sein. Bedarfsanalysen und Pitches müssen durchgeführt werden – für beide Seiten ein oft langwieriger Prozess.

Die Vision unserer Plattform beläuft sich auf die Kommunikationserleichterung zwischen Agentur und Geschäftskunde. Anhand unserer Daten erweitern wir die Transparenz für Agentur-Kunden indem wir bspw. darstellen welche Agentur aus einem großen Netzwerk für welche Leistung am besten geeignet ist. Für Werbeagenturen bieten wir eine Plattform auf der sie ohne Umwege in Kontakt mit potenziellen Kunden kommen können.

werbeagentur.com bietet Zugang zu

  • Rankings von Top-Werbeagenturen mit klaren Leistungsindikatoren
  • Einen Konfigurator für potenzielle Werbeagentur-Geschäftspartner zur Vermeidung zeitraubender Bedarfsanalysen
  • Einen klar strukturierten Anfrage- und Pitch-Prozess
  • Beratung auf Daten-Basis – nicht auf Grundlage subjektiver Verkaufsargumente
  • Szene-Barometer für interessierte Kunden

Stellenwert von Werbeagenturen – warum sie heute noch so wichtig sind

Umsatzentwicklung von Werbeagenturen zwischen 2004 und 2017.
Quelle: https://www.statista.com/statistics/183932/estimated-revenue-in-advertising-and-related-services-since-2000/

Der historische Pfad zu den Ursprüngen der Werbeagenturen führt in das 18. Jahrhundert, genauer gesagt zu William Taylor, der 1786 die gleichnamige Agentur gründete. In London folgte im Jahre 1800 James ‚Jem‘ White, die mit über 170 Jahren Firmengeschichte am längsten bestehenden Agentur überhaupt.

Als sich im Laufe der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert immer mehr Branchen und ein immer lebhafterer Konkurrenzkampf entwickelten, halfen Werbeagenturen dabei, Unterscheidungsmerkmale zwischen den einzelnen Anbietern herauszustreichen. Im Vergleich zu heute war die Art der Zusammenarbeit denkbar einfach: Agenturen entwickelten Kampagnen und publizierten diese zunächst in Zeitschriften und Zeitungen und (ab ca. 1950) im Fernsehen. Die Vergütung erfolgte in Form einer Prozentuale des Werbebudgets, das für den Kauf von Werbeplätzen entrichtet wurde.

Der Schwerpunkt der Werbeindustrie verlagerte sich im Laufe des 20. Jahrhunderts in die USA, wo zahlreiche weltbekannte Unternehmen wie McCann Erickson und BBDO gegründet wurden, die später auch Niederlassungen in Europa und Asien gründeten. Durch Film und Fernsehen gewann die Werbeindustrie auch in Deutschland und ganz Europa stark an Bedeutung.

Die Art der Zusammenarbeit zwischen Kunde und Agentur ist traditionell partnerschaftlich geprägt. Bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit stimmt die Chemie zwischen Kunde und Anbieter. Wer sich bereits eine Weile kennt, weiß welche stilistischen Richtungen vom Gegenüber eingeschlagen werden sollen und welche Strategien vermieden werden sollten. Auf Grund der Branchenkenntnisse der Agenturen führen diese in der Regel die Gespräche an.

Große Namen in der Agentur-Welt

BBDO

BBDO gehört ohne Zweifel zu den klangvollsten Namen in der Agentur-Welt. Die Unternehmensgruppe ging im aus der Fusion der Batten Company und der Agentur Barton, Durstine & Osborn hervor. Beide Unternehmen schlossen sich im Jahr 1925 zusammen. Insgesamt bedient das Unternehmen mehr als 12 Kunden an unterschiedlichen Standorten. Zu den Kunden in Deutschland zählen Bayer, BMW, Bosch, Continental und Mercedes Benz. Der im Jahr 1956 von Günther Gahren Vilim Vasata und Jürgen Scholz gegründete deutsche Standort hat seinen Sitz in Düsseldorf.

WPP

WPP ist eines der größten Agentur-Netzwerke der Welt und wurde 1971 als Wire and Plastics Products plc als Hersteller von Einkaufskörben gegründet. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte beteiligte sich der Konzern an zahlreichen namhaften Agenturen wie etwa Ogilvy & Mather Worldwide, Young & Rubicam Brands und der Grey Group. Letztere bilden ein eigenes Netzwerk an Werbeagenturen. Die bekannteste deutsche Agentur in diesem Unternehmensverbund dürfte die in Hamburg ansässige Scholz & Friends sein.

OMNICOM

Mit einem Netzwerk von mehr als 1.000 Agenturen und über 22 Mrd. Jahresumsatz ist Omincom das größte Agenturen-Netzwerk der Welt. OMINCOM hält Beteiligungen an BBDO Worldwide, DDB Worldwide sowie Merkley & Partners. Das Unternehmen sollte im Jahr 2014 mit der Publicis Gruppe fusionieren, was zum weltweit größten Agentur-Netzwerk geführt hätte. Die Fusion wurde im Jahr 2014 schließlich abgesagt.

Umsatz-Ranking der erfolgreichsten Werbeagentur-Netzwerke im Jahr 2012.
Quelle: http://www.dentsu.com/ir/data/annual/2013/bd/images/fig_index_sec03_01.gif
Publicis Groupe S.A.

Die Publicis Groupe S.A. ist in 229 Städten und 109 Ländern mit 77.000 Mitarbeitern vertreten. Zum Konzern zählen Publicis Pixelpark, Leo Burnett, Razorfish sowie Saatchi & Saatchi. Die Gruppe unterhält mit ihren jeweiligen Konzernfirmen Standorte in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Bielefeld.

Jung von Matt

Mit über 770 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 75,86 Mio. EUR ist Jung v. Matt eine der größten Inhabergeführten Werbeagenturen in Deutschland. Viele der Claims und Slogans der vergangenen Jahrzehnte sind in den deutschen Sprachegebrauch übergegangen (z.B. „Geiz ist geil“ für Saturn). Die Kampagnen aus dem Hause Jung von Matt werden regelmäßig mit den gängigen Branchenpreisen bedacht, darunter dem Goldenen Löwen von Cannes sowie dem ersten Platz im deutschen Art Directors Club. Zu den Kunden zählen die Sparkasse, Sixt, Saturn, Media Markt und Edeka.

Serviceplan Gruppe

Die Serviceplan Gruppe ist eine der ältesten Agentur-Netzwerke in Deutschland. Die Gruppe wurde vor über 70 Jahren in München gegründet und hat dort heute noch ihren Hauptsitz. Mit einer Vielzahl von Netzwerk-Agenturen bildet die Service-Plan-Gruppe das gewohnte breite Feld an Dienstleistungen typischer Werbeagenturen ab, angefangen bei der klassischen Print-Werbung bis hin zur Fernseh-Werbung und dem Digital-Marketing. Zu den bekanntesten Kunden der Serviceplan Gruppe zählen die Postbank, die Deutsche Bank und die Siemens AG.

Weitere Agenturen in Deutschland

Abgerundet wird die Agenturen-Landschaft in Deutschland mit zahlreichen kleineren Inhabergeführten Agenturen wie etwa der Agentur „Heimat“ mit Sitz in Berlin und Scholz & Friends in Hamburg. Die Agentur-Hauptstädte Deutschlands sind München, Berlin und Hamburg, wobei Hamburg in Sachen Agentur-Dichte die Nase deutlich vorn hat.

Klassische Dienstleistungen von Werbeagenturen

Werbeausgaben in Consumer-orientierten Produkten in den USA im Jahre 2016.
Quelle: Morgan Stanley

Das Leistungsspektrum von Werbeagenturen ist in den letzten Jahren deutlich angewachsen. Über weite Strecken des 20. Jahrhundert war die Printwerbung aus dem Portfolio der meisten Agenturen nicht wegzudenken, heutzutage ist die Zahl der großen Agenturen die diese Dienstleistung anbieten vergleichsweise gering, zumal der digitale Wandel neue Plattformen wie bspw. das Internet oder Podcasts geschaffen hat, die mehr Zuschauer aus der relevanten Zielgruppe erreichen.

Printwerbung

Die Printwerbung hat das Entstehen der modernen Werbeagenturen überhaupt erst ermöglicht. Im 19. Jahrhundert generierten Agenturen ihre ersten Umsätze durch den Verkauf von Werbeplätzen in Zeitungen und Zeitschriften. Im Gegenzug für eine Provision wurden die Kampagnen für den Kunden erstellt. Der bereits oben erwähnte Konkurrenzkampf führte zu immer höheren Preisen für Werbeplätze, was letztlich auch zu einem immer breiteren Feld an Zeitungen und Zeitschriften führte. Die Auflagenzahl erreichte in den USA Mitte des 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt und ebbte anschließend Jahr für Jahr ab. Verantwortlich hierfür waren hauptsächlich das Fernsehen und später auch das Internet. Die Printwerbung ist nach wie vor eine gefragte Dienstleistung, wenn sie auch nicht mehr die Zielgruppenrelevanz hat wie noch vor 50 Jahren.

Fernseh-Werbung

Die Fernseh-Werbung sorgte in den 1950er und 1960er Jahre dafür, dass die Nachfrage an Printwerbung spürbar abebbte, zumal Werbetreiber und Agenturen sich über eine bessere Erreichbarkeit der relevanten Zielgruppe über das Fernsehprogramm sicher waren. Fernseh-Werbung hat seit den 1950er Jahren eine hohe Relevanz, auch wenn die Bedeutung seit YouTube und iTunes spürbar abgeflacht ist. Große Unternehmen buchen jedoch nach wie vor regelmäßig Werbeplätze, der teuerste und nach wie vor bedeutendste Werbeplatz der Welt ist ein 30-sekündiger Spot im Super Bowl. Die Kosten für Fernseh-Werbung orientieren sich an der Zielgruppe, der voraussichtlichen Zuschauerzahl und natürlich der Länge des Spots.

Logo-Design und Coporate Identity

Wer kennt nicht den schlichten abgebissenen Apfel von Apple? Oder den geschwungenen Schriftzug von Coca Cola? Logos und Corporate Identity bilden nicht nur den Wiedererkennungswert einer Marke sondern gehen – sofern geschickt eingefädelt – in das kulturelle Bewusstsein einer Gesellschaft ein. Das gilt insbesondere für ständig präsente Marken wie Coca Cola, Google, Apple und Samsung.

Das richtige Logo kann – je nach Branche – über Erfolg und Misserfolg einer Marke entscheiden. Hierfür geben gerade große Unternehmen Unsummen aus, die bisweilen sechsstellige Beträge erreichen, auch dann, wenn es nur um eine schlichte Logo-Änderung geht. Viele Unternehmen bilden diese Dienstleistung inhouse ab, gerade große Konzerne geben für die Erstellung eines Logos oder eine komplette Neugestaltung in die Hände von Agenturen. Dasselbe gilt für die Corporate Identity, die normalerweise im selben Projektschritt fertiggestellt wird und sich am Logo orientiert.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Anbieter für Logo und CI-Design stark angewachsen. Neben den klassischen Agenturen gibt es immer mehr Online-Anbieter, die für einen kleinen dreistelligen Euro-Betrag über 50 mehr oder weniger professionelle Entwürfe liefern. Wie bei jeder Dienstleistung gilt: Qualität kostet Geld, allerdings muss es für viele Unternehmen nicht ein Ferrari sein – ein VW Golf tut es auch. Insofern ist die Beauftragung einer Agentur für Grafik-Design von dem individuellen Bedarf und der Branche abhängig. Große Konzerne mit aufwändigem Marketing werden von der bisher bewährten Strategie in Kooperation mit einer Agentur wahrscheinlich nicht abweichen.

Suchmaschinenoptimierung

Mehr als 5 Millionen Menschen in Deutschland nutzen jeden Tag die Suchmaschine Google – das ist vergleichbar mit guten Einschaltquoten für die relevante Zielgruppe zur besten Sendezeit im Fernsehen. Kein Wunder also, dass die Suchergebnisse bei Google unter relevanten Suchbegriffen gleichbedeutend mit effizienten Werbeplätzen sind. Um im Internet gefunden zu werden, reicht es heutzutage nicht mehr, einfach eine Webseite zu fertigen. Gerade in den Branchen Finanzen und Consumer-Produkte ist ein starker Konkurrenzkampf um Keywords ausgebrochen unter denen die jeweiligen Unternehmen gefunden werden möchte.

Im Vergleich zu den klassischen Werbedienstleistung erfordert die Suchmaschinenoptimierung keinen besonders kreativen Ansatz. Das Schema ist relativ einfach und bei fast allen Webseiten gleich: Relevante Keywords identifizieren, die Keywords auf der Seite unterbringen und Backlinks von anderen Seiten auf die eigene Webseite aufbauen. Der Schüssel liegt hierbei also nicht in der Kreativität sondern im Fleiß, Geduld und der Ausdauer: Gerade in umkämpften Branchen gibt es einen immer stärkeren Konkurrenzkampf, der das Investment von sechsstelligen Budgets erfordert um nach einer absehbaren Zeit ein gutes Ergebnis zu erreichen.

Da diese Arbeit für viele Unternehmen nur schwer in das Tagesgeschäft integriert werden kann, gibt es immer mehr Agenturen, die diese Dienstleistung anbieten. Hierbei handelt es sich weniger um die klassischen Werbeagenturen sondern vielmehr um Online-Marketing-Agenturen, oftmals Teil eines Netzwerks an klassischen Agenturen. Das Portfolio an Anbietern ist breit gestreut: Von der großen Agentur bis zum SEO-Freelancer, der die Arbeit für 10 EUR die Stunde ausführt, haben Kunden eine große Auswahl an Dienstleistern. Auch wenn nur wenige Anbieter diesen Leistungsaspekt im Portfolio haben: SEO sollte nach Erfolg vergütet werden. Erst wenn das gewünschte Keyword den ersten Platz erreicht, wird der Betrag fällig.

Social Media Marketing

Mit dem Aufstieg der sozialen Medien in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts, haben sich auch neue Werbeplätze aufgetan, sodass sich immer mehr Agenturen auf Social Media Marketing spezialisiert haben. Gemeint ist bei diesem Begriff nicht nur die Gestaltung der Werbung für die entsprechenden Werbeplätze sondern auch das gesamte Social Media Management. Als Werbeplätze haben sich in der Vergangenheit insbesondere Facebook bewährt, das seine Haupteinnahmen durch Werbung generiert. Bei der Planung ist nicht nur die geografische Erreichbarkeit sondern auch die Zielgruppe zu berücksichtigen. Professionelle Agenturen können hier behilflich sein, allerdings lohnt es sich kleine Projekte auf kleiner Budget-Basis auch mal selbst auszuprobieren.

Suchmaschinen-Marketing

Abgerundet wird das typische Portfolio einer modernen Werbeagentur mit Suchmaschinen-Werbung in erster Linie über den Kanal Google Ads, die Haupteinnahmequelle für Google. Da die Gefahr groß ist, durch schlecht angelegte Kampagnen viel Geld zu verlieren, lohnt es sich eine Agentur zu beauftragen oder sich zumindest eine Beratung einzuholen. Hierbei sollte der Partner im Idealfall über Branchenkenntnisse verfügen. Darüber hinaus lohnt es sich Verträge so zu gestalten, dass sie jederzeit gekündigt werden können um so maximale Flexibilität zu gewährleisten. Wenn Google Ads richtig betrieben wird, kann es für ein Unternehmen sehr gewinnbringend sein, allerdings haben schlechte Google-Ads-Kampagnen so manches Unternehmen auch schon in den wirtschaftlichen Ruin getrieben.